Die Theater-AG des St.Ursula Gymnasiums präsentiert:

"Cassandra.

Die Zeit läuft…"

„Am Leben

Und das Leben doch verloren.

Wer hat gewonnen, wenn einer siegt?“

In diesem Schuljahr präsentierte die Theater-AG des St. Ursula Gymnasiums ein selbstentwickeltes Stück. Im Zentrum der lyrisch-musikalischen Theaterperformance stand die Figur der Cassandra aus der griechischen Mythologie: Die Tochter des Königs Priamos, die den Untergang Troias voraussah.
Niemand aber hörte auf ihre Worte.

Die 25 Schülerinnen der AG haben sich seit September im Theaterspiel damit auseinandergesetzt, wie Cassandra ihre Welt sah, wie sie den Krieg zwischen Griechen und Troern erlebte, und was die Ursachen der Entfremdung zwischen Menschen und Völkern sind, die zu Krieg und Tod führen.

Doch wie nah ist der Mythos unserer jetzigen Welt?

Was sehen junge Frauen heute?

Und vor welchen Katastrophen können sie uns warnen?

Im zweiten Teil erschien Cassandra in Alltagsszenen aus dem Leben der Jugendlichen und konfrontierte den Theaterbesucher mit ihrer Sehergabe:

Beginnt nicht jede Feindschaft mit einer Entfremdung von uns selbst?

Haben wir den Mut auszusprechen, was wir sehen?

Und woher nehmen wir die Kraft und den Willen, selbst ein Teil der Veränderung zu sein, die zu Frieden führen kann?

Können wir uns verwandeln, bevor es zu spät ist?

Die Zeit läuft.

Auf eindrucksvolle Weise setzten die Schülerinnen der Theater-AG unter der Leitung von Frau Judith Matern diese Kernthemen des Stückes um, brachten auf spielerisch sehr hohem Niveau ihre Fragen, Impulse und Anregungen dem Besucher näher und regten ihn zum Nachdenken an.

Unser Dank gilt an dieser Stelle allen Beteiligten vor und hinter der Bühne, vor allem aber Frau Matern, die es wieder einmal mehr geschafft hat die spielerischen Fähigkeiten ihrer AG Mitglieder zur vollen Entfaltung zu bringen.

Hier sehen Sie Bilder, die während der Premiere des Stücks entstanden sind.