Heimat, home

Im März 2016 erreichte uns eine überraschende Nachricht von Herrn Hummel: Das St. Ursula Gymnasium nimmt an einem Austausch mit der deutschen Schmidt-Schule aus Jerusalem teil!

Diese erstmalige Chance eines Austausches mit Israel/Palästina können sich die Neuntklässlerinnen unserer Schule nicht entgehen lassen!

Unter der Organisation von Frau Uiker, Frau Albicker, und Herrn Salzmann planten

wir den spontanen Austausch (vom 4. - 12. Mai 2016) und erwarteten voller Spannung die Ankunft unserer 15 Gäste aus Jerusalem und ihrer Begleiterinnen Miss Daisy und Miss Marta, um mit ihnen eine aufregende Zeit  in Deutschland zu verbringen…

Schüleraustausch 2015  mit dem IES Val Miñor Nigrán, Spanien

Am Dienstag, den 22.09.2015, flogen wir, 22 aufgeregte und neugierige Schülerinnen der Klassenstufe 10, um 11 Uhr von Basel nach Porto. Von dort aus fuhren wir noch zwei Stunden mit dem Bus zurück nach Spanien, da Porto in Portugal liegt. Gespannt unterhielten sich schon alle darüber, wie ihre Familien sein würden und ob sie sich mit ihrem/ihrer Austauschpartner/in verstehen würden.

Als wir dann um 16 Uhr an der Schule unserer Austauschpartner, der I.E.S. Val Miñor in Nigrán, ankamen, wurden wir sehr herzlich mit Umarmungen und Begrüßungsküsschen empfangen. Danach gingen alle mit ihren Gastfamilien nach Hause und verbrachten dort den Rest des Tages.

In den folgenden 10 Tagen unternahmen wir jeden Tag etwas Anderes, manchmal mit, manchmal ohne unsere Austauschpartner, und es gefiel uns allen jedes Mal aufs Neue.

Paris-Austausch vom 16.03.-23.03.2015

Nachdem wir bereits im September 2014 unsere französischen Austauschpartner aus der "Ecole Massillon" in Paris eine Woche lang zu Gast hatten, durften wir, die deutschen Schülerinnen des "St. Ursula Gymnasiums" Freiburg und unsere Lehrerinnen Frau Billek und Frau Bleicher, unsere Freunde in Paris besuchen. Dieses Mal begleitete uns unser Direktor Herr Hummel zwei Tage lang.

Am Montag, den 16. März 2015 ging es endlich los. 30 Schülerinnen der 7. Klassen waren sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten nach Paris zu kommen. Der TGV brachte uns mit 320 Stundenkilometern  an den "Gare de l'Est". Von  dort ging es mit der Metro direkt zu unserer Partnerschule, die im Herzen von Paris im 4. Arrondissement,  liegt. Wir lagerten unser Gepäck in der Schule und machten uns bei herrlichem Wetter auf den Weg zur Besichtigung der berühmten Kathedrale "Notre Dame", wanderten weiter  zum "Jardin du Luxembourg", machten die ersten Fotos und genossen das leckere Eis von "Berthillon".

Später wurden wir in der Schule herzlichst willkommen geheißen und konnten endlich unsere Austauschschüler wiedersehen!  Der Schulleiter Herr Michon empfing uns mit einer sehr interessanten Geschichte über die Entstehung von Paris und der Schule. Alle bewunderten die wunderschön renovierte Fassade und die Architektur dieser sehr alten Schule.

Anschließend durften wir mit unseren Austauschschülern nach Hause  fahren und die Familien kennen lernen. Wir merkten sehr schnell, dass das Leben in der Schule und im Alltag in Frankreich sehr verschieden ist von unserem Leben in Deutschland. Für einige von uns war das eine Herausforderung, aber man musste sich daran gewöhnen. So ist das eben: …andere Länder, andere Sitten!

Bericht über meinen Aufenthalt in Chile

Mein erster Flug, meine erste große Reise. Ich werde meine Familie unglaublich vermissen. Das war mein erster Gedanke als ich in den Zug stieg, der uns nach Frankfurt an den Flughafen brachte. Doch es sollte ganz anders kommen. Chile wurde in kürzester Zeit mein neues Zuhause und der Abschied am Ende des Aufenthalts fiel mir sehr schwer.

Nach einer 18 stündigen Reise, kam ich endlich zusammen mit allen anderen Deutschen in Viña del Mar an, unserem neuen Zuhause. An der Schule, die wir ab jetzt für 3 Monate besuchen würden, erwarteten uns schon unsere "neuen" Familien.

Ich wurde sehr herzlich und offen aufgenommen und sofort wie ein richtiges Familienmitglied behandelt. Sich in die Familie einzugliedern, war gar kein Problem. Die Menschen in Chile haben im Gegensatz zu uns keinerlei Berührungsängste. Sie sind herzlich und aufgeschlossen, so dass ich mich gleich von Anfang an richtig wohl fühlte. Zu Beginn der drei Monate fiel es mir noch etwas schwer die Chilenen zu verstehen, da das chilenische Spanisch doch anders ist, als das Spanisch, das bei uns unterrichtet wird. Die Angst, Fehler zu machen, hinderte mich anfangs am Sprechen. Meine Sorge war völlig unbegründet gewesen, denn alle Chilenen unterstützten mich dabei, meine Sprachkenntnisse zu verbessern, so dass ich nach wenigen Wochen schon recht gut Spanisch sprach.

Da die Chilenen so warmherzig und offen sind,  fand ich in der Schule schnell Anschluss. Es entstanden sogar einige sehr tiefe Freundschaften.

Spanischaustausch, Nigrán, 25.09.2013 - 04.10.2013

Seit mehreren Jahren macht das St. Ursula Gymnasium zusammen mit dem Geschwister-Scholl Gymnasium in Waldkirch einen Austausch mit dem I.E.S. Val Miñor in Nigrán, einer kleinen Stadt in Galicien, im Nordwesten Spaniens.

Alle, die am Austausch teilnahmen, waren total aufgeregt und gespannt, was sie in Spanien wohl alles erwarten würde. Es stellten sich viele Fragen: Ist meine Familie nett? Komme ich mit meinem Austauschpartner gut zurecht? Werden die Spanier mich überhaupt verstehen?

Endlich war der lang ersehnte Tag der Abreise gekommen. Es trafen sich alle mit voll gepackten Koffern und einer Packung Neugier vor dem Konzerthaus.

Als erstes ging es mit dem Bus nach Basel zum Flughafen, wo uns unser Flugzeug erwartete. Nach knapp zweieinhalb Stunden Flug landeten wir am Flughafen in Porto, einer Stadt im Norden Portugals, sehr nah an der spanischen Grenze. Dort holte uns ein Bus ab, der uns - immer Richtung Norden - bis zu unserer Partnerschule in Nigrán brachte. Je weniger Kilometer es wurden, desto aufgeregter wurden wir.

Endlich vor der Schule angekommen, lernte jede ihre spanische Familie kennen. „Zu Hause“ gab es noch etwas zu essen und wir unterhielten uns noch eine Weile, natürlich auf Spanisch...